Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
LEHRVERANSTALTUNGEN WS 2005/06


GRUNDSTUDIUM
ECTS
04030391 ROMANTIK (HIST-quer)
(für Seniorenstudium geeignet)
V
Mi wöchtl. 11.15-12.45 Kinosaal, Grassi-Museum

N.N. 6
04030405 EINFÜHRUNG IN DIE AVL I (TH-Einf)
ProS
Di wöchtl. 15.15-16.45 02/11, Städt. Kaufhaus

N.N. 8
04030415 IMPRESSIONISMUS IN DEN KÜNSTEN (Hist-quer)
ProS
Mo wöchtl. 13.15-14.45 SG SR 4-01/02

Zieger, Wilfried 8
04030425 FORMEN DER LYRIK (TH-theorie)
(für Seniorenstudium geeignet)
ProS
Mo wöchtl. 11.15-12.45 SG SR 4-01/02

Zieger, Wilfried 8
04030435 DIE UNPOETISCHE POESIE - zur Bedeutung von Wissenschaft, Kunst, Religion für die Poetik im 19./20. Jahrh. (TH-theorie)
ProS
Mi wöchtl. 9.15-10.45 SG SR 4-01/02

Zieger, Wilfried 8
04030445 ORPHEUS-MYTHOS IN DER LITERATUR (TH-theorie)
(für Seniorenstudium geeignet)
ProS
Mi wöchtl. 15.15-16.45 SG SR 4-01/02

Zieger, Wilfried 8

HAUPTSTUDIUM
ECTS
04030451 ROMANTIK (HIST-quer)
(für Seniorenstudium geeignet)
V
Mi wöchtl. 11.15-12.45 Kinosaal, Grassi-Museum

N.N. 6
04030462 SHAKESPEARE'S "SMALL LATINE & LESSE GREEK" (HIST-quer)
HS
Mi wöchtl. 15.15-16.45 SG SR 4-03/04

N.N. 10
04030472 INTERMEDIALITÄT (TH-theorie)
HS
Di wöchtl. 13.15-14.45 SG SR 1-03/04

N.N. 10

KOMMENTARE GRUNDSTUDIUM
V

ROMANTIK (HIST-quer)

N.N.

Darüber, was ein romantischer Sonnenuntergang ist, läßt sich kaum streiten. „Romantik“ als Begriff einer geistigen Kategorie und einer Epoche und Stilrichtung der europäischen Literatur wird dagegen gemeinhin als schwierig zu definieren bezeichnet. Die in sich äußerst widersprüchliche, nach außen aber doch als ein zusammenhängendes Phänomen der Literaturgeschichte erscheinende Epoche europäischer Literatur ist Gegenstand dieser Vorlesung, in der generalisierende Darstellung und detaillierte Textanalyse beides zeigen sollen: Einheit und Vielfalt. Schwerpunkte werden in der deutschen, französischen und englischen Literatur liegen.
Literatur:
Helmut Schanze (Hrsg.): Romantik-Handbuch, Tübingen 1994.

ProS EINFÜHRUNG IN DIE AVL I (TH-Einf)
N.N.

Diese zweisemesterige Pflichtveranstaltung für Studienanfänger umfaßt die Geschichte des Faches und einige seiner Teilgebiete. Auf der Basis eines zu erarbeitenden Fachverständnisses werden die Arbeitsgebiete der Komparatistik vorgestellt und die vergleichende Analyse von Texten unter komparatistischen Gesichtspunkten eingeübt. Die Beispieltexte stammen aus der Literatur der Jahrhundertwende; sie sind bei „printy“, Copy-Shop, Ritterstr. 5, als Kopien erhältlich.
Literatur:
Angelika Corbineau-Hoffmann: Einführung in die Komparatistik, Berlin, 2. Auflage 2004.
Angelika Corbineau-Hoffmann: Die Analyse literarischer Texte, Tübingen und Basel 2002.

ProS IMPRESSIONISMUS IN DEN KÜNSTEN (HIST-quer)
Zieger, Wilfried


Was ist Impressionismus in der Literatur, Malerei, Musik? Das Seminar versucht eine Antwort darauf zu geben, indem es repräsentative Werke dieser innovativen Strömung der Jahrhundertwende, die aus den genannten drei Künsten stammen, miteinander vergleicht. Dabei sollen deren stilistische und weltanschaulich-ästhetischen Gemeinsamkeiten (und Unterschiede) aufgezeigt und eine Vorstellung vom Impressionismus als einem kunstübergreifendem Phänomen vermittelt werden. Besondere Beachtung wird dem literarischen Impressionismus in seinem Spannungsverhältnis zu Naturalismus und Symbolismus geschenkt.


ProS FORMEN DER LYRIK (TH-theorie) Zieger, Wilfried

Die Lehrveranstaltung will anhand der Formenanalyse lyrischer Genres Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Gattungslehre vermitteln. Neben Hauptformen der neueren und neuesten Lyrikgeschichte werden auch ältere Genres, denen bis in die Gegenwart Bedeutung zukommt, wie Ode, Hymne und Elegie, in ihrer sich geschichtlich verändernden Typologie und Funktionalität betrachtet.

ProS DIE UNPOETISCHE POESIE - zur Bedeutung von Wissenschaft, Kunst, Religion für die Poetik im 19./20. Jahrh. (TH-theorie) Zieger, Wilfried

Das Nachdenken über Literatur erfährt in der Romantik eine entscheidende Wende, die zu einer Modernisierung des Poesieverständnisses im 19. und 20. Jahrhundert führt: Dichter und Dichtkunst definieren sich nun nicht mehr in Abgrenzung zu anderen Bereichen geistiger Tätigkeit, sondern orientieren sich zunehmend an Wissenschaft und Kunst, Religion und Politik, was zu einer inhaltlich-formalen und funktionalen Neubestimmung des literarischen Kunstwerks führt. Das Seminar verfolgt diese Tendenz anhand ausgewählter Autorenpoetiken des o.g. Zeitraums und versucht dabei die Frage zu beantworten, inwiefern diese Umorientierung in der dichtungstheoretischen Reflexion einen Verlust der Spezifika der Poesie nach sich zieht.

ProS ORPHEUS-MYTHOS IN DER LITERATUR (TH-theorie)
Zieger, Wilfried

Der mythische Sänger Orpheus ist seit der Antike Sinnbild für die Macht der Musik bzw. der Kunst. Das Seminar widmet sich den einzelnen Motiven des Orpheusstoffes in ihrer spezifischen Ausprägung in repräsentativen Texten aus verschiedenen europäischen Literaturen und fragt nach den Intentionen, die Dichter unterschiedlicher Literaturgeschichtsepochen immer wieder zur Gestaltung dieses Mythos’ führten.


KOMMENTARE HAUPTSTUDIUM
V

ROMANTIK (HIST-quer)

N.N.

Darüber, was ein romantischer Sonnenuntergang ist, läßt sich kaum streiten. „Romantik“ als Begriff einer geistigen Kategorie und einer Epoche und Stilrichtung der europäischen Literatur wird dagegen gemeinhin als schwierig zu definieren bezeichnet. Die in sich äußerst widersprüchliche, nach außen aber doch als ein zusammenhängendes Phänomen der Literaturgeschichte erscheinende Epoche europäischer Literatur ist Gegenstand dieser Vorlesung, in der generalisierende Darstellung und detaillierte Textanalyse beides zeigen sollen: Einheit und Vielfalt. Schwerpunkte werden in der deutschen, französischen und englischen Literatur liegen.
Literatur:
Helmut Schanze (Hrsg.): Romantik-Handbuch, Tübingen 1994.

HS SHAKESPEARE'S "SMALL LATINE & LESSE GREEK"
(HIST-quer)

N.N.

Die antike Literatur bildet ein Element in Shakespeares Stücken und Lyrik, das in seiner Tragweite über das gelehrte Zitat weit hinausgeht. Die produktive Aneignung des antiken Erbes ist der Gesichtspunkt, der in diesem Seminar im Zentrum stehen wird. An Beispielen aus „The Rape of Lucrece“, „Titus Andronicus“, „A Midsummer Night’s Dream“ und “Troilus and Cressida” sollen vor allem Shakespeares Verhältnis zu Ovid, Seneca und Homer betrachtet werden und in einen größeren Kontext der Frühen Neuzeit in England gestellt werden.

HS INTERMEDIALITÄT (TH-theorie)
N.N.

Intermedialität ist keine Erfindung des Medienzeitalters! Wohl aber die Konzentration auf das Medium als solches: Das zwanzigste Jahrhundert entwickelt in besonderer Weise die Frage nach den den Künsten jeweils eigenen Ausdrucksformen. Die damit einhergehende Zersplitterung des seit dem 18. Jahrhundert entwickelten Bereiches der Ästhetik fordert heute Interdisziplinarität. Die Komparatistik als Literaturwissenschaft geht dabei von der Literatur aus und betrachtet im Künstevergleich die unterschiedlichen Verhältnisse, in denen der literarische Text zu bildender Kunst, Musik, Photographie oder Film steht. In diesem Theorieseminar sollen verschiedene Positionen einer literaturwissenschaftlich akzentuierten Intermedialität erarbeitet und an Beispielen veranschaulicht werden.
Literatur:
Peter V. Zima (Hrsg.): Literatur Intermedial, Darmstadt 1995.