STUDIUM : Informationen : Prüfungen : Lektüre : Fachliteratur : Hausarbeiten || Studienordnungen [.pdf] : Infoheft [.pdf]
 
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM MAGISTERNEBENFACH     
Der Magisterstudiengangn AVL läuft aus.
Allgemeine Informationen zum Masterstudiengang AVL finden Sie unter dem Link Master.


Seit dem Wintersemester 1991/92 existiert an der Universität Leipzig ein Magisterstudiengang AVL im Nebenfach. Er umfaßt die Schwerpunkte 'Vergleichende Literaturgeschichte' und 'Literaturtheorie' und berücksichtigt dabei, entsprechend der spezifischen Qualifikation der Lehrenden, die wichtigsten europäischen Literaturen.
Das Studium der AVL dient nicht der Vorbereitung auf spezielle Berufe und entspricht insofern auch nicht klar definierten Berufsbildern. Absolventen des Faches finden ihr Tätigkeitsfeld zumeist in Institutionen des Kulturlebens — bei Verlagen sowie bei den Medien —, doch hängt die berufliche Zukunft der AVL-Studenten nicht zuletzt vom gewählten Hauptfach ab. (n.b.: Das Fach AVL, obwohl nur als Nebenfachstudiengang eingerichtet, besitzt das Promotionsrecht!) Die Kombination mit mindestens einer Philologie, am besten einer Fremdsprachenphilologie, wird dringend empfohlen, ist aber nicht Bedingung. Der Aufbau des Studiums ist von dem Bemühen geprägt, alle Teilbereiche des Faches in einem acht-semestrigen Turnus zu berücksichtigen.

Zulassungsvoraussetzungen:

- Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife bzw. einer einschlägig fachgebundenen Hochschulreife
- Nachweis von Kenntnissen in zwei modernen Fremdsprachen

Studienbeginn:

jeweils am Anfang des Winter- oder Sommersemesters (empfohlen wird die Aufnahme des Studiums im Wintersemester)

Aufbau und Dauer des Studiums:

- 4 Semester Grundstudium (=16 Semesterwochenstunden)
- 4 Semester Hauptstudium (=16 Semesterwochenstunden)
- 1 Prüfungssemester

Inhalte des Studiums:

- Literaturtheorie (Geschichte und Konzepte der Poetik, poetologische und literaturkritische Positionen, Typologie der literarischen Gattungen, Methoden der Textanalyse, literaturwissenschaftliche Terminologie)
- Vergleichende Literaturgeschichte (Stoff-, Themen- und Motivgeschichte, ausgewählte Querschnittsprobleme der europäischen Literaturentwicklung, Künstevergleich, Literatur und Wissenschaften)

Studienziel:

Vermittlung von Kenntnisssen, Fertigkeiten und Methoden in den genannten interdisziplinär fundierten und fächerübergreifenden Bereichen

Prüfungsvorleistungen:

Grundstudium:
- ein Leistungsnachweis (Klausur) im Seminar Einführung in die AVL
- ein Leistungsnachweis in einem der genannten Bereiche nach Wahl (Klausur, Hausarbeit oder Referat)

Hauptstudium:
- je ein Leistungsnachweis (Klausur, Hausarbeit oder Referat) in den genannten Bereichen
- Nachweis der Teilnahme an Lehrveranstaltungen im Umfang von 16 Semesterwochenstunden
- Nachweis über die Vervollkommnung der Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen

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PRÜFUNGEN     

Grundstudium:
Zwischenprüfung:
Klausur (2 Stunden) wahlweise in Literaturtheorie oder Vergleichender Literaturgeschichte
mündliche Prüfung in dem nicht durch die Klausur abgedeckten Bereich (20-30 Minuten)

Hauptstudium:
Magisterprüfung:
Klausur (4 Stunden) wahlweise in Literaturtheorie oder Vergleichender Literaturgeschichtemündliche
Prüfung in dem nicht von der Klausur abgedeckten Bereich (20-30 Minuten)

I. Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung in der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft besteht aus zwei Teilen: Einer Klausur und einer mündlichen Prüfung, in denen die beiden Bereiche der Lehre, Literaturtheorie und Vergleichende Literaturgeschichte, geprüft werden. Die Studierenden können wählen, in welchem dieser Bereiche sie die Klausur schreiben und in welchem sie die mündliche Prüfung ablegen möchten.

Klausur:
Zur Vorbereitung der schriftlichen Prüfung (120 min) werden von der Kandidatin/dem Kandidaten zwei Lehrveranstaltungen aus dem betreffenden Bereich gewählt. In einem Beratungsgespräch wird zu jedem der Seminare eine Akzentsetzung zur Vorbereitung vorgenommen und schriftlich festgehalten. Die Klausur besteht aus zwei Frage- oder Aufgabenkomplexen, von denen einer zu bearbeiten ist.

Mündliche Prüfung:
Die mündliche Prüfung besteht aus zwei Teilen:
1.) Zehnminütiges Einsprechthema zum ersten Vorbereitungskomplex und daran anschließende Fragen,
2.) Fragen zum zweiten Vorbereitungskomplex.
In einem Beratungsgespräch werden von der Kandidatin/dem Kandidaten zwei Lehrveranstaltungen genannt, die beide vollständig für die Prüfung vorzubereiten sind: Aus dem Zusammenhang einer der beiden Veranstaltungen wird ein Einsprechthema formuliert. Das Thema kann von der Kandidatin/dem Kandidaten selbst vorgeschlagen werden; der Prüfende/die Prüfende berät bei der Wahl und Eingrenzung des Themas.
Während des Vortrages des Einsprechthemas wird die Kandidatin/der Kandidat nur im Ausnahmefall von der/dem Prüfenden unterbrochen, bei deutlicher Überschreitung der Zeitvorgabe von 10 Minuten wird der Vortrag jedoch durch den Prüfenden/die Prüfende abgebrochen. Die verbleibenden circa 15 Minuten stehen für die Fragen aus den beiden gewählten Lehrveranstaltungen zur Verfügung.
Nach insgesamt etwa 25 Minuten wird die Kandidatin/der Kandidat aus dem Raum gebeten und nach kurzer Beratung zwischen Prüfender/Prüfendem und Beisitzer/in zur Bekanntgabe der Note wieder hereingerufen.

II. Abschlußprüfung

Für die Abfassung der Klausur, die sich in der Regel auf den Stoff einer Veranstaltung im Hauptstudium bezieht, stehen vier Stunden zur Verfügung; von zwei gestellten Themen wird eins zur Bearbeitung ausgewählt. Es ist ratsam, die Darlegungen zu gliedern.
Die 20-30minütige mündliche Prüfung umfaßt den Stoff von zwei Veranstaltungen des Hauptstudiums gemäß dem gewählten Gebiet. Bis spätestens 2 Wochen vor dem Prüfungstermin ist ein Thesenpapier einzureichen, das die Quellentexte und die aus diesen abgeleiteten Fragestellungen und Thesen sowie Hinweise auf die benutzte Sekundärliteratur enthalten sollte.

Bitte wenden Sie sich in allen Fragen des Studienablaufes und der Prüfungsplanung an die Lehrenden des Faches.

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LEKTÜREVORSCHLÄGE       [pdf]

Die fakultative Lektüreliste wurde mit dem Ziel zusammengestellt, den Studierenden eine Auswahl wichtiger Werke der im Fachstudium behandelten Nationalliteraturen zur genauen Lektüre an die Hand zu geben. Es versteht sich, daß eine Auswahl immer mehr oder weniger arbiträr verfahren muß und daß folglich auch andere Zusammenstellungen von Texten denkbar wären. Die Lehrenden des Faches ließen sich bei ihrer Entscheidung für die Texte, die Sie auf der Lektüreliste finden, von dem Gedanken leiten, daß das Urteil der Literatur- und Rezeptionsgeschichte für ein historisches Fach wie die AVL nicht anders als verpflichtend sein könne. Der Vorteil einer solchen Lektüreliste, deren Pensum unseren Studierenden im übrigen (nach deren eigenen Aussagen) nichts Unzumutbares abverlangt, liegt in der gemeinsamen Basis von Textkenntnissen. Sie erleichtern das Studium, bringen aber auch — und das ist nicht ihr geringstes Verdienst — Gespräche über Literatur in Gang und ermöglichen die Begegnung mit literarischen Werken, die zu lesen ohne unsere Listen oftmals bloße Absicht bliebe.

Griechische und Römische Literatur

Homer, Odysseia
Aischylos,
Oresteia; Persai (Die Perser)
Sophokles , Antigone, Oidipus tyrannos (König Ödipus)
Platon, Symposion (Das Gastmahl)
Aristophanes, Lysistrate
Pindar, Epinikia (Siegeslieder)
Euripides, Medeia; Iphigeneia he en Taurois (Iphigenie bei denTaurern)
Menander, Dyskolos (Der Griesgram)
Plautus, Amphitruo (Amphitryon)
Vergil, Aeneis; Bucolica
Ovid, Metamorphoseon libri; Tristium libri V (Tristien)
Petronius, Satyrikon
Seneca , Phaedra

Italienische Literatur

Dante, Divina Commedia (Die Göttliche Komödie)
Petrarca, Rime (‘Der Canzoniere')
Boccaccio, Decamerone
Tasso, Gerusalemme liberata (Das befreite Jerusalem); Aminta
Ariost, L'Orlando furioso (Der rasende Roland)
Goldoni, II servitore di due padroni (Der Diener zweier Herren)
Foscolo, Ultime lettere di lacopo Ortis (Letzte Briefe des Jacopo Ortis)
Leopardi , Canti (Gesänge)
Manzoni, I promessi sposi (Die Verlobten)
Svevo, La coscienza di Zeno (Zeno Cosini)
Pavese, La luna e i falò (Junger Mond)
Pirandello, Sei personaggi in cerca d'autore (Sechs Personen suchen einen Autor)
Ungaretti, L'Allegría (Die Freude)

Spanische und Hispanoamerikanische Literatur

Anon. , La vida de Lazarillo de Tormes (Das Leben des Lazarillo von Tormes)
Tirso de Molina , El Burlador de Sevilla (Don Juan)
Cervantes, Don Quijote; Novelas ejemplares (Musternovellen)
Calderón, La vida es sueño (Das Leben ein Traum); El gran teatro del mundo (Das große Welttheater)
Góngora , Soledades (Einsamkeiten)
Quevedo, Sueños y discursos de verdades (Träume und Gespräche über Wahrheiten)
García Lorca, La casa de Bernarda Alba (Bernarda Albas Haus)
Unamuno, Niebla (Nebel)
Neruda, Residencia en la tierra (Aufenthalt auf Erden)
Borges, El Aleph (Labyrinthe)
Carpentier, El acoso (Finale auf Kuba)
García Márquez , Cien años de soledad (Hundert Jahre Einsamkeit)

Französische Literatur

Chrestien de Troyes, Perceval
Montaigne, Essais
Racine, Phèdre; Andromaque
Molière , Le misanthrope (Der Menschenfeind); Le malade imaginaire (Der Kranke aus Einbildung)
Diderot, Jacques le fataliste et son maître (Jacques de Fatalist und sein Herr)
Rousseau, Julie ou la Nouvelle Héloïse
Stendhal, Le rouge et le noir (Rot und Schwarz)
Balzac, Illusions perdues (Verlorene Illusionen)
Flaubert, L'éducation sentimentale (Lehrjahre des Gefühls)
Baudelaire, Les fleurs du mal (Die Blumen des Bösen)
Zola, Le ventre de Paris (Der Bauch von Paris)
Proust, Du côté de chez Swann (In Swanns Welt. [Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, 1])
Sartre, La nausée (Der Ekel)
Beckett, En attendant Godot (Warten auf Godot)

Literaturen Großbritanniens und der USA

Shakespeare, Hamlet, A Midsummer Night's Dream (Ein Sommernachtstraum) Twelfth Night or What You Will (Was ihr wollt), Sonnets
Milton , Paradise Lost (Das verlorene Paradies)
Defoe, Robinson Crusoe
Fielding, Tom Jones
Sterne, Tristram Shandy
Byron , Childe Harold's Pilgrimage (Ritter Harolds Pilgerfahrt)
Scott, Waverley
Poe, Fall of the House of Usher (Der Untergang des Hauses Usher)
Dickens, David Copperfield
Henry James, The Portrait of a Lady (Bildnis einer Dame)
Joyce, Ulysses
Whitman, Leaves of Grass (Grashalme)
Virginia Woolf, The Waves (Die Wellen)
Hemingway, Stories

Russische Literatur

Puškin, Evgenij Onegin; Stancionnyj smotritel' (Der Postmeister); Mednyj vsadnik (Der eherne Reiter)
Gogol', Nos (Die Nase); Sinel' (Der Mantel)
Gon c arov, Oblomov
Turgenev, Otcy i deti (Väter und Söhne)
Dostoevskij, Prestuplenie i nakazanie (Schuld und Sühne); Brat'ja Karamazovy (Die Brüder Karamasow)
Tolstoj, Vojna i mir (Krieg und Frieden); Anna Karenina
Cechov, Višnevyj sad (Der Kirschgarten); Dama s sobackoj (Die Dame mit dem Hündchen)
Belyj, Petersburg
Blok, Dvenadcat' (Die Zwölf)
Babel, Konarmija (Die Reiterarmee)
Bulgakov, Master i Margarita (Der Meister und Margarita)

Deutschsprachige Literatur

Nibelungenlied
Wolfram von Eschenbach, Parzival
Brant, Das Narrenschiff
Grimmelshausen, Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch
Lessing, Nathan der Weise
Goethe, Faust; Wilhelm Meisters Lehrjahre; Gedichte
Schiller, Wallenstein; Balladen
Novalis, Hymnen an die Nacht; Die Lehrlinge zu Sais
Hölderlin, Gedichte
Kleist, Michael Kohlhaas
E.T.A. Hoffmann, Der goldene Topf; Klein Zaches genannt Zinnober
Büchner, Woyzeck
Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen; Ideen. Das Buch Le Grand
Fontane, Effi Briest
Hauptmann, Vor Sonnenaufgang
Rilke, Neue Gedichte
Menschheitsdämmerung
Th. Mann, Buddenbrooks; Doktor Faustus
Kafka, Der Pozeß; Die Verwandlung
Musil, Der Mann ohne Eigenschaften (1. Buch)
Brecht, Leben des Galilei; Gedichte

Texte zur Literaturtheorie

Aristoteles , Poetik
Horaz , De arte poetica (Brief an die Pisonen über die Dichtkunst)
*Dante, De vulgarum eloquentia (Vom Dichten in der Muttersprache)
*Scaliger, Poetices libri septem (Poetik, sieben Bücher)
Opitz, Buch von der Deutschen Poeterey
*Boileau, L ´ art poétique (Poetik)
*Shaftesbury, Soliloquy or Advice to an Auther (Selbstgespräche oder Ratschläge für einen Schriftsteller)
Lessing, Hamburgische Dramaturgie (Auszüge); Laokoon
Herder, Über die Wirkung der Dichtkunst...
Blanckenburg, Versuch über den Roman
*Goethe, Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil; Einleitung in die „Propyläen“
Schiller, Über naive und sentimentalische Dichtung
Wordsworth, Preface to ‘Lyrical Ballads' (Vorwort zu „Lyrical Ballads“)
*Schlegel, Gespräch über die Poesie
*Shelley, A Defence of Poetry (Eine Verteidigung der Dichtkunst)
Hugo, Préface de „Cromwell“ (Vorrede zu „Cromwell“)
*Heine, Die romantische Schule
Balzac, Avant-propos de „La comédie humaine“ (Vorwort zur „Menschlichen Komödie“)
Poe, The Poetic principle (Das poetische Prinzip)
*Nietzsche, Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
Zola, Le roman expérimental (Der Experimental-Roman)
*James, The Art of Fiction (Die Kunst des Romans)
*Bahr, Die Überwindung des Naturalismus
Hofmannsthal, Ein Brief (sogen. Chandos-Brief)
*Benn, Können Dichter die Welt ändern?; Probleme der Lyrik
Brecht, Kleines Organon für das Theater
*Sartre, Qu'est-ce que la littérature? (Was ist Literatur?)
Hildesheimer, Das Ende der Fiktionen
*Jandl, Das Öffnen und Schließen des Mundes
*Eco, Postille a „Il nome della rosa“ (Nachschrift zu „Der Name der Rose“)
Simon, Nobelpreis-Rede 1985

* Lektüre für das Hauptstudium empfohlen

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FACHLITERATUR 
Klassiker der Komparatistik und angrenzender Gebiete

Am Anfang Ihres Studiums werden Sie sich bei uns — wie auch in Ihren anderen Fächern — mehr oder weniger desorientiert fühlen. Die erforderlichen formalen Informationen, die Aufbau und Verlauf des Studiums betreffen, haben Sie schon in der Studienordnung gefunden oder im Gespräch mit den Lehrenden erhalten. Darüber hinaus ist das Fach AVL für Sie neu, weil Sie es aus Ihrem Schulunterricht noch nicht kennen. Sie finden unter der Rubrik 'Klassiker der Komparatistik' unter 1) einführende Werke über das Fachverständnis und die Arbeitsgebiete der AVL; unter 2) sind einige Handbücher und Nachschlagewerke aufgelistet, die Sie in Ihrem Studium häufig in die Hand nehmen werden; unter 3) finden Sie Einführungen in die Literaturwissenschaft; unter 4) schließlich sind Werke der Sekundärliteratur zusammengestellt, die wichtige Bereiche des Faches betreffen und/oder die immer wieder genannt und zitiert werden.
Es wird nicht von Ihnen erwartet, daß Sie all diese Bücher sofort lesen; Sie können aber mit ihrer Hilfe Einblick in die wichtigsten Fragestellungen der Literaturwissenschaft gewinnen, auch wenn dies zunächst in der unverbindlich-müßigen, aber sehr anregenden Form des 'Blätterns' und 'Schmökerns' geschieht. A propos: Sie finden unter 4) die Fachzeitschriften aufgelistet, die in der Universitätsbibliothek vorhanden sind. (Es gibt ferner, für die Unermüdlichen unter Ihnen, auch ein im Aufbau befindliches Archiv des Faches; die Bestände können Sie institutsintern ausleihen.)

1) Einführungen in die AVL

Bernheimer, Charles (ed.): Comparative Literature in the Age of Multiculturalism, Baltimore and London 1995.
Corbineau-Hoffmann, Angelika: Einführung in die Komparatistik, Berlin 2000.
Durišin, Dionýz: Vergleichende Literaturforschung. Versuch eines methodisch - theoretischen Grundrisses, Berlin 1976.
Dyserinck, Hugo: Komparatistik. Eine Einführung. 3. Auflage, Bonn 1991.
Jeune, Simon: Littérature générale et littérature comparée. Essai d'orientation, Paris 1968.
Kaiser, Gerhard R.: Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft, Forschungsstand - Kritik - Aufgaben, Darmstadt 1980.
Précis de littérature comparée, sous la Direction de Pierre Brunel et Yves Chevrel, Paris 1989.
Schmeling, Manfred (Hg.): Vergleichende Literaturwissenschaft. Theorie und Praxis, Wiesbaden 1981.
Tieghem, Paul Van: La Littérature comparée, Paris 1946.
Weisstein, Ulrich: Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft, Stuttgart 1968.
Zima, Peter V.: Komparatistik. Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft, Tübingen 1992.


2) Handbücher und Nachschlagwerke

Frenzel, Elisabeth: Motive der Weltliteratur, Stuttgart 41992.
Frenzel, Elisabeth: Stoffe der Weltliteratur, Stuttgart 81992
Knörrich, Otto: Lexikon lyrischer Formen, Stuttgart 1992.
Nünning, Ansgar (Hg.): Metzler-Lexikon Literatur- und Kulturtheorie, Stuttgart u. Weimar 1998.
Renner, Rolf-Günter; Habekost, Engelbert (Hg.): Lexikon literaturtheoretischer Werke, Stuttgart 1995.
Rinsum, Annemarie und Wolfgang van: Lexikon literarischer Gestalten. 2 Bde., Stuttgart 1990 u. 1993.
Wilpert, Gero von: Sachwörterbuch der Literatur, Stuttgart 7 1989.


3) Einführungen in die Literaturwissenschaft

Baasner, Rainer: Methoden und Modelle der Literaturwissenschaft. Eine Einführung, Berlin 1996.
Bredella, Lothar: Das Verstehen literarischer Texte, Stuttgart 1980.
Fricke, Harald; Zymner, Rüdiger: Einübung in die Literaturwissenschaft: Parodieren geht über Studieren, 3. durchgeseh. Aufl., Paderborn 1991.
Link, Jürgen: Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe, München 1990.
Meyer-Krentler, Eckhardt: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft, München 81999.
Schulte-Sasse, Jochen; Werner, Renate: Einführung in die Literaturwissenschaft, München 91997.
Schutte, Jürgen: Einführung in die Literaturinterpretation, Stuttgart 1997.
Vogt, Jochen: Einladung zur Literaturwissenschaft, München 1999.
Zelle, Carsten: Kurze Bücherkunde für Literaturwissenschaftler, Tübingen 1998.

4) Grundlegende Sekundärliteratur

Bauer, Matthias: Romantheorie, Stuttgart/Weimar 1997.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Bern 1948 u.ö.
Knörrich, Otto: Formen der Literatur in Einzeldarstellungen, Stuttgart ²1991.
Lamping, Dieter; Weber, Dietrich: Gattungstheorie und Gattungsgeschichte, Wuppertal 1990.
Petersen, Jürgen H.: Erzählsysteme. Eine Poetik epischer Texte, Stuttgart 1993.
Pfister, Manfred: Das Drama. Theorie und Analyse, München 1977.
Stanzel, Franz K.: Theorie des Erzählens, Göttingen 1979.
Wellek, René; Warren, Austin: Theorie der Literatur, Bad Homburg v. d. Höhe 1959.
Wiegmann, Hermann: Geschichte der Poetik, Stuttgart 1977.


5) Zeitschriften

arcadia
Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen
Canadian Review of Comparative Literature
Colloquium Helveticum
Compar(a)ison
Comparatistica
Comparative Criticism
Comparative Literature
Comparative Literature Studies
Littérature
Mosaic
New Comparison
Neohelicon
Neophilologus
Orbis litterarum
Poetica
Poetique
Revue de littérature comparée
Rivista di letterature moderne e comparate
Yearbook of comparative and general literature

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Richtlinien zur Anfertigung von HAUSARBEITEN     

Hausarbeiten im Fach AVL können von den Studierenden erst nach dem erfolgreichen Abschluß der Einführungsveranstaltung vorgelegt werden, das heißt frühestens nach dem zweiten Fachsemester. Weil neben der Klausur im Einführungskurs nur noch ein weiterer Leistungsschein im Grundstudium gefordert wird, ist es ratsam, im persönlichen Studienplan für das dritte Semester eine Hausarbeit vorzusehen.
Die Hausarbeit dient dem Erlernen und Einüben schriftlicher wissenschaftlicher Äußerung und soll intensive Lektüre und selbständige gedankliche Auseinandersetzungen mit einem relevanten Thema im Rahmen unseres Faches dokumentieren. Deshalb ist die formale Korrektheit der Hausarbeit Voraussetzung für die Erlangung des Leistungsscheines. Das bedeutet konkret, daß Arbeiten, in denen sich eine nicht tolerierbare Menge an Fehlern der Rechtschreibung (durchgängig alte oder neue), der Grammatik, der Zeichensetzung oder des Ausdrucks finden, als unkorrigierbar gelten und mit „nicht bestanden“ bewertet werden. Arbeiten, die aufgrund inhaltlicher oder formaler Mängel den Anforderungen nicht genügen, können nicht überarbeitet werden; stattdessen ist eine neue Arbeit zu fassen.

Der formale Rahmen einer Hausarbeit sieht vor:

ca. 15 Seiten Text im Grundstudium, ca. 20 Seiten im Hauptstudium (dazu gehören nicht Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Bibliographie)
Times New Roman, Buchstabengröße 12 (Überschrift können 14 und fett sein)
Zeilenabstand 1,5
Rand links 2 cm, Rand rechts 4 cm, Block- oder Flattersatz
Fußnoten (nicht Endnoten)
Die Arbeit besteht aus Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Text und Bibliographie.
Die bibliographischen Angaben müssen korrekt und formal einheitlich sein.
Auch auf der Schreibmaschine angefertigte oder handschriftliche Arbeiten müssen diesen Vorgaben so weit wie möglich entsprechen.

Wir hoffen, daß diese Hinweise Ihnen helfen, erfolgreich eine schriftliche Leistung in unserem Fach zu erbringen.

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